Umwelttipps

Kalenderrecycling

Abgelaufene Bild- und Fotokalender sind für’s Altpapier eigentlich wirklich zu schade! Mit wenig Aufwand lassen sich daraus wunderschöne Briefumschläge und ähnliches gestalten. Dafür einen Umschlag in gewünschter Größe vorsichtig auftrennen und als Schablone benutzen, auf das Motiv auflegen, umzeichnen, ausschneiden, falten und zusammenkleben – fertig!

Glas – ein wertvoller Rohstoff

Glas ist ein Naturprodukt und besteht aus Sand, Soda und Kalk. Die Verwendung von Altglas zur Herstellung neuen Glases, spart durch schnelleres Schmelzen Energie und schont die Umwelt, weil keine neuen Rohstoffe aus der Natur abgebaut werden müssen.

Allerdings ist für das Glas-Recycling wichtig, dass es sortenrein vorliegt. Die Sammlung von Altglas erfolgt über nach Farben getrennte Sammelcontainer. Trennen Sie beim Einwurf in die Container bitte zwischen Weiß-, Grün und Braunglas: (Da im Grünglas der höchste Fremdfarbenanteil geduldet werden kann, gehören hier auch Grünbraune oder blaue Flaschen hinein.) Die Entfernung der Deckel und Etiketten ist nicht nötig.

Bitte achten Sie darauf, das lediglich Einwegflaschen, Trinkgläser, oder Glasverpackungen (Marmelade, Obst und Gemüse) in die Container gelangen! Andere Glassorten werden aufgrund ihrer Schmelzpunkte und enthaltener Fremdmaterialien separat gesammelt: hierzu zählen bspw. Fensterscheiben (Bauabfälle), Spiegel (Restmüll), Glühbirnen (Restmüll), Porzellan, Steingut (Restmüll), Leuchtstoffröhren (Problemabfall).

Spargel und Nudeln mit weniger Energie garen

Spargelstangen oder auch Nudeln werden in einen Topf mit kaltem Salzwasser gelegt/ geschüttet. Nun werden sie auf stärkster Hitze zum Kochen gebracht. Anschließend wird der Herd auf die kleinste Stufe heruntergestellt und braucht nur noch die entsprechende/ angegebene Zeit gar ziehen.

Tee- und Kaffeereste für die Pflanzen

Kaffeesatz ist gut für Geranien, aber auch für andere Pflanzen, so z.B. Rosen. Dafür sammle ich den Satz von 2 bis 3 Tagen (ohne Filtertüte) und verteile ihn dann um die Pflanzen.

Übriggebliebener schwarzer Tee kann dem Gießwasser beigefügt werden.

Kräutertee kann ein zweites Mal aufgegossen und abgekühlt zum Gießen verwendet werden; was uns gut tut, stärkt und schützt auch die Pflanzen.
Viel Spaß und Erfolg beim Ausprobieren!

„Schöpfung bewahren“

Vor einigen Wochen hat sich auch der Hasberger Seniorenkreis mit dem Thema: „Schöpfung bewahren“ beschäftigt. Dabei wurden viele gute und praxisnahe Gedanken zusammengetragen, die nun an dieser Stelle vorgestellt werden und zur Umsetzung anregen sollen:

  1. Waschmaschine auf Sparprogramm oder auf Kurzwäsche einstellen
  2. Waschmaschine gut füllen, nicht immer nur ein paar Sachen
  3. Wäsche waschen statt bei 90° bei 70° – 80° (oder noch niedriger) je nach Verschmutzung
  4. Sparlampen benutzen
  5. Sparlampen nicht immer ein- und ausschalten
  6. am Tage kein Licht einschalten
  7. Fernseher ganz abschalten, den roten Punkt wegmachen
  8. Heizung nicht so hoch stellen
  9. was gekocht wurde, aufessen
  10. vor allen Dingen gesunde Kost essen
  11. sparsam mit Wasser umgehen
  12. Regentonne zum Blumen gießen
  13. mit Reinigungsmittel und Desinfektionsmitteln vorsichtig und bewusst umgehen
  14. beim Autofahren den Fuß vom Gaspedal nehmen und den Wagen bis zum Haltepunkt rollen lassen, so kann man viel Kraftstoff sparen.
  15. nicht bei kurzen Wegen gleich mit dem Auto fahren

Wohin mit alten Büchern?

Bücher sind etwas Tolles – aber bei manchen weiß man, dass man sie nicht noch einmal lesen wird. Doch was tut man damit, insbesondere wenn der Platz im Bücherregal knapp wird?

Eine prima Idee finde ich da das Bücher-Tausch-Regal in der evangelischen Familienbildungsstätte: Dort stelle ich ein Buch ein und nehme dafür ein anderes mit. Dabei habe ich schon einige „Schätze“ entdeckt…

Wohin mit ausgedienten Handys?

Handys werden aus wertvollen Rohstoffen hergestellt. Deswegen sollte man vielleicht zunächst sich zweimal fragen, ob man wirklich ein neues Gerät benötigt oder ob das Alte es noch ein Weilchen länger tut.

Wenn nun das alte Handy tatsächlich keine Verwendung mehr findet, gibt es Möglichkeiten – anstatt es in den Elektromüll zu geben – damit Umwelt- und Hilfsorganisationen zu unterstützen.

So kann man zum Beispiel ausgediente Handys in jedem Shop der Deutschen Telekom GmbH abgeben. Diese werden dann dem Recycling zugeführt. Der Erlös daraus geht an Natur- und Umweltschutzprojekte der Deutschen Umwelthilfe (www.duh.de/394.html). Ähnliche Aktionen gibt es für den Naturschutzbund (www.nabu.de, Suchwort: Handy) und Terre des Femmes (www.frauenrechte.de, Suchwort: Handy).

Umwelt -Tipp für Mai

Es geht wieder los, kaum scheint die Sonne, schon ist die Grillsaison eröffnet. Hierzu ein Umwelttipp aus dem „Bremer Bio- Küchenkalender 2011“:

„Bei der Auswahl der Grillkohle sollte man auf das FSC- Siegel achten. FSC steht für Forest Stewardship Council und wird an Produkte aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung vergeben. Damit ist sichergestellt, dass für Ihre Bratwürstchen und Co. nicht der Regenwald abgeholzt wird. Grillkohle mit dem Gütesiegel des FSC gibt es inzwischen in vielen Baumärkten, Supermärkten und auch an Tankstellen.

Es muss aber nicht nur Fleischiges auf den Grill. Viele Gemüsesorten wie Kirschtomaten, Zwiebeln, Paprika, Zuccini, Auberginen und Champignons sind wie gemacht für die Grillparty. Besonders beliebt sind bunte Gemüse-Spieße und gute Soßen dazu. Auch marinierter Tofu passt auf den Spieß. Maiskolben und Fenchel sind ebenfalls grilltauglich. …“

Na denn guten Appetit wünscht die Impulsgruppe.

Gelbe Säcke

Mal ehrlich, ist es nicht nervig, da will man Wertstoffe sammeln , sortiert brav den Müll und muss jetzt auch noch daran denken, Wertmarken mitzunehmen um die gelben Säcke überhaupt zu bekommen. Ob sich dieser Aufwand lohnt um gelbe Säcke zu sparen, wird sich zeigen….wäre ja gut.<7p>

Außerdem möchte ich gerne mehr darüber erfahren, wo unser Delmenhorster Müll eigentlich hingebracht wird und wie er weiterverarbeitet wird. Hat jemand Lust mal nachzufragen?

Das Wichtigste ist doch auf jeden Fall, Plastikmüll zu vermeiden. Gemüse und Obst möglichst nicht in Plastik verpackt zu kaufen, sondern bald beides aus der Region zu kaufen und gleich in den mitgebrachten Einkaufsbeutel zu packen…

Wenn wir darauf achten, können wir eine ganze Menge an Verpackungsmaterial  sparen, ganz bestimmt finden auch Sie einige Möglichkeiten beim nächsten Einkauf…

Viel Erfolg dabei wünscht Ihnen die Impulsgruppe.

Energie und Internet

Da klicke ich mal im Internet auf Umwelttipp und fühle mich gleich ertappt:

„Zwei Suchanfragen bei Google setzen 15 Gramm CO 2 frei das entspricht in etwas dem Verbrauch eines Wasserkochers für eine Tasse Tee“. Dies hat ein Alexander David Wissner-Gross, Physiker und PC-Experte an der Harvard University geäußert, mit dem Wissen, dies nur in etwa berechnen zu können. Aber immerhin.

Eine Studie belegt, dass „weltweit 14 Kraftwerke der 1000 Megawatt- Klasse ausschließlich dafür betrieben werden um Rechnungszentren mit Strom zu versorgen“.  OK, ich habe verstanden: Wir alle können auch hier etwas für den Erhalt von Gottes Schöpfung tun, wenn wir nur gezielt Suchanfragen im Internet stellen, uns nicht zum „Herum-googeln“ hinreißen lassen, sondern einen bewussten Umgang mit einer Suchmaschine wählen.

Also : Erst das Gehirn einschalten, überlegen, ob ich „Mutti“ selbst frage, bevor ich unter „Frag mal Mutti de“ nachsehe, oder im guten alten Wissensbuch nachblättern, spart Energie…. Ich denke beim nächsten Mal daran und hoffe Sie und Ihr auch.Impulsgruppe, Claudia Nitschke 

Blumenerde

Ich brauchte Blumenerde für die Topfpflanzen und Blumenkästen auf meiner Terrasse. Also auf in den Supermarkt. Die hatten dort  Bio-Blumenerde. Es stand sogar auf dem Sack: “Aus nachwachsenden Rohstoffen“. „Perfekt“, dachte ich. Trotzdem las ich noch das Kleingedruckte und ich war entsetzt. Diese Blumenerde bestand zu großen Teilen aus Hochmoortorf.

Die Torfschicht eines Hochmoores wächst in einem Jahr um einen Millimeter! Das heißt, ein 8 Meter dickes Hochmoor ist in 8000 Jahren gewachsen.

In den Fachmärkten musste ich auch suchen und das Kleingedruckte lesen. Aber ich fand sie, die zu 100%  torffreie Blumenerde. Bitte nur torffreie Blumenerde kaufen. Wer nicht suchen möchte kann auch im Geschäft nachfragen.Matthias Herrmann

Alufolie

„Alufolie ist ja so praktisch“. Essenreste? Kein Problem. Sie sind schnell eingepackt und im Kühlschrank verstaut.
Doch Alufolie sollte nicht für stark salz- oder säurehaltige Nahrungsmittel verwendet werden, denn aus der Folie könnten Aluminiumteilchen in die Nahrung gelangen.
Außerdem ist Aluminium ein viel zu wertvoller Rohstoff, der bei der Herstellung sehr viel Energie benötigt.

Im Haushalt gibt es auch Alternativen. Zum Beispiel macht sich die Anschaffung von Gefrier- und Frischhaltedosen schnell bezahlt. Wenn es unbedingt Alufolie sein muss, gibt es auch schon recycelte Alufolie. Die benötigt nur 5% Energie im Vergleich zu neu hergestellter Folie. 

Matthias Herrmann

Regionale Produkte

Wenn ich im Supermarkt vor dem Kühlregal stehe, wundere ich mich immer wieder mal: Warum soll ich Milchprodukte „von der Alm“ kaufen wo wir doch in Norddeutschland soooooooo viele Kühe haben, die zum Teil sogar auf der Weide stehen können. Da fahren Lastwagen aus Süddeutschland oder sonst wo her bis nach Delmenhorst, um uns einen Joghurt zu bringen, unglaublich. CO2-Einsparungen liegen also gleich neben den Produkten aus der Ferne.

Das Lesen der Herkunftsbeschreibung auf den Produkten des täglichen Lebens ermöglichen uns Verbrauchern also auch hier umweltbewusster zu werden. Die Vielfalt der Produkte aus unserer Region ist größer geworden , also ermutige ich Sie und Euch, einmal mehr danach zu sehen, wo die Kekse, Salzstangen, Brot, Milch…… herkommen und dann Neues aus unserer Nähe zu entdecken.

Viel Spaß dabei,
Ihre Claudia Nitschke

Umwelttipp Dezember 2011

Bald ist Weihnachten – wer jetzt noch keine Geschenke für seine Lieben hat, kann hier einen Tipp bekommen: Schauen sie in einen der Weltläden in unserer Nähe. Wenn das Angebot nicht Ihren Wünschen entspricht, gibt es da noch die Möglichkeit auf der Internetseite: www.weltladen24.de  nachzusehen, dort gibt es von Textilien über Schmuck, Instrumente bis hin zu Spielsachen eine Menge Möglichkeiten, fair produzierte Produkte zu kaufen. So wird nicht nur für die Beschenkten, sondern auch für die Hersteller ein gutes Werk getan.

Wenn es denn Kosmetik sein soll: Es gibt inzwischen so einige Firmen, die auf Tierversuche und Tierprodukte in ihrer Herstellung verzichten, ein aktiver Beitrag
zur „Bewahrung der Schöpfung“! Und für die BastlerInnen: Ich habe meine alten Autokarten ausgemistet, daraus werde ich mal versuchen, Briefpapier zu basteln und einige werden als Einpackpapier dienen. Das sieht sehr kunstvoll aus und bringt bestimmt Spaß.

Übrigens wird im Gemeindehaus mehr und mehr auf ökologische Verbrauchsartikel umgestellt. Die Seifen im WC Bereich sind zum Teil  noch in anderen Spendern, aber es sind inzwischen Mittel, die biologisch abbaubar sind, fragen Sie gerne nach.

Viel Freude beim Entwickeln eigener kreativer Ideen wünscht
Claudia Nitschke
Impulsgruppe 

Umwelttipp Januar 2012

Das neue Jahr hat begonnen und schon müssen /können manche wieder Urlaube planen. Die Tage müssen mit Arbeitgebern und Familie abgestimmt werden. Nun ist es auch möglich, bei einer Reise Gottes Schöpfung nicht nur zu bewundern, sondern auch zu schonen.

Ja, entweder eine Radtour an den schönen Flüssen Deutschlands, Zugreisen, um Abgase zu sparen………. Soll es dann in ferne Länder gehen, stößt mich das Wissen über die miesen Bedingungen der Entlohnung der Angestellten im Tourismus ab. Oft ist auch Kinderarbeit im Tourismus verbreitet, dort, wo diese Kinder dann aus Existenznot zur Arbeit angehalten werden, anstelle zur Schule gehen zu können. Dann vergeht mir die Reiselust schnell. Für Nah- und Fernziele kann man sich informieren, wie es anders gehen kann: Das „Forum Anders Reisen“ ist ein Zusammenschluss von vielen Reiseveranstaltern, die sich zur Aufgabe gemacht haben, Reisen unter dem Nachhaltigkeitsaspekt zu organisieren. Sie streben damit folgende Ziele ihrer Reisen an: „langfristig ökologisch tragbar, wirtschaftlich machbar sowie ethisch und sozial gerecht für ortsansässige Gemeinschaften“ ( aus der Veröffentlichung im Internet homepage: Forum Anders Reisen). Dazu gibt es dann, wenn man nicht auf das Flugzeug verzichten möchte auch die Möglichkeit einen kleine Beitrag für den Klimaschutz und die Co2 Kompensation zu entrichten. Eine Organisation ist z.B. „Atmosfair“. Man entrichtet einen Geldbetrag, der für den berechneten Co2-Ausstoß durch die angegebene Flugstrecke entsteht und überweist dies an Umweltschutzprojekte.

Ein gutes neues Jahr mit vielen Ideen für die Schonung der Schöpfung wünscht Ihnen im Namen der Impulsgruppe
Claudia Nitschke

Umwelttipp März 2012

Wussten Sie schon: Leitungswasser in Deutschland gilt als das am besten kontrollierte Lebensmittel überhaupt. Es gibt weniger Grenzwerte in der Mineral- und Tafelwasserverordnung als in der Trinkwasserverordnung. Dazu kommen hohe Kosten für Transport, Co 2 Ausstoß, tonnenweise Erdöl für die Herstellung von Flaschen,  für Glas- und Plastikflaschen wird Reinigungsmittel verbraucht.

Also frage ich mich, wieso ich noch meine Wasserkisten schleppe. Gut, manchmal mag ich auch etwas „Bruzeln“ im Wasser, aber ich werde mir jetzt häufiger ein Glas Wasser aus dem Wasserhahn gönnen, das steht fest! Und Sie ? (Nur ein kleiner Hinweis für Altbauten: Nur wer noch alte Blei- oder Zinkrohre im Haus hat , sollte das Leitungswasser filtern. Aber in Hasbergen mag das wohl kaum noch zutreffen.)

Na denn prost,
Ihre Claudia Nitschke aus der Impulsgruppe

Stromsparend Eier kochen

In einen Topf daumenhoch Wasser einfüllen, Deckel auflegen und zum Kochen bringen. Eier hineinlegen, Deckel auflegen, Platte des Herdes ausschalten und 6 (weich) bis 8 Minuten kochen. Deckel in dieser Zeit nicht anheben.

Marie-Louise Kappe

Erdbeeren

Seit einiger Zeit stehen sie wieder in den Supermärkten: Erdbeeren. Eigentlich kann man sie fast das ganze Jahr kaufen. Ich möchte jedoch dafür werben, mehr Früchte und Gemüse der Saison und aus der Region zu essen. Das hat viele Vorteile.

Wenn die Produkte nicht ständig zur Verfügung stehen, freue ich mich darauf und esse sie mit mehr Appetit. Außerdem profitieren Bauern und Handel der Region davon. Und nicht zuletzt nutzt es der Umwelt, da die Transportwege kurz sind.

In diesem Sinne: Guten Appetit!

Matthias Herrmann

Juni 2012

Bald beginnt die Urlaubszeit und damit die Reisezeit. Viele werden wieder mit dem Auto unterwegs sein. Auch wer motorisiert unterwegs ist kann durch sein Verhalten weniger Energie verbrauchen. Nun dazu einige Anregungen:

  • Den Motor ohne Gaspedalbetätigung starten.
  • Nach dem Anfahren sofort in den 2. Gang schalten.
  • Mit ¾ Gas zügig beschleunigen.
  • Frühzeitig bei 2000 U/min hochschalten.
  • Vorausschauend fahren – so lange wie möglich Motorbremswirkung nutzen.
  • Bei längeren Standzeiten – ab 20 Sek. – den Motor ausschalten.
  • Den vorgegebenen Luftdruck beachten, zu geringer Luftdruck erhöht den Rollwiederstand und damit den Verbrauch.
  • Unnötiges konsequent aus dem Auto räumen.
  • Wenn möglich Fahrgemeinschaften bilden.
  • Kurzstrecken nicht mit dem Auto fahren.

In diesem Sinne. Gute Fahrt. 

Matthias Herrmann

Juli 2012

Kürzlich habe ich im Umwelttipp auf Erdbeeren aus der Region und der Saison aufmerksam gemacht. Ich möchte das heute noch erweitern. So gibt es auch weiteres saisonales und regionales Obst und Gemüse das nur kurze Wege transportiert wird. Das gleiche gilt auch für Blumen.

Es müssen nicht die Rosen von weither sein, die häufig intensiv mit Chemikalien behandelt werden und unter menschenunwürdigen Bedingungen aufgezogen werden.
Sie finden auch Blumen, sogar Rosen, die hier in der Region zu guten Bedingungen kultiviert und verkauft werden. Der Umwelt zu liebe lohnt es sich darauf zu achten oder danach zu fragen.

Matthias Herrmann

August 2012

Geschirrspülpulver für Geschirrspülmaschinen ist aus der Mode gekommen. Dieses aber zu Unrecht. Von der Werbung wird suggeriert das nur die modernen Multifunktionstabs wirklich gut reinigen. Dabei ist Pulverreiniger genauso gut. Der Nachteil ist, dass Klarspüler und Enthärtersalz nicht automatisch enthalten sind und der Pulverreiniger richtig dosiert werden muss. Aber das ist aus Umweltsicht auch der große Vorteil. Meist reichen 20 Gramm völlig aus. Wenig verschmutztes Geschirr oder Kurzprogramme brauchen weniger. Ein weiterer Vorteil: In der Regel sind Pulverreiniger auch noch deutlich billiger als Tabs.

Matthias Herrmann

Oktober 2012

Früher wurden viele Getränke in Glas-Mehrwegflaschen verkauft, für die Pfand verlangt wurde. Andere Getränke wurden in Dosen oder anderen Einwegverpackungen angeboten. Da war relativ klar ersichtlich welches System besser für die Umwelt war. Heutzutage bezahlen wir für die meisten Getränke Pfand. Außerdem wird ja Plastik mittlerweile auch wiederverwertet – oder?

Einwegverpackungen werden unter großem Energieaufwand produziert, zentral abgefüllt (weite Transportwege), und über weite Strecken dezentral wieder vertrieben. Gelehrte Verpackungen werden zwar meist wieder eingesammelt, landen aber häufig zur Weiterverarbeitung in asiatischen Billiglohnländern. 
Damit tragen Einwegflaschen und Dosen erheblich zum Treibhauseffekt bei.

Glasmehrwegflaschen können dagegen 50 Mal wieder befüllt werden. PET-Flaschen können immerhin ca. 20 Mal neu befüllt werden. Außerdem werden Mehrwegflaschen häufig regional abgefüllt  und ausgeliefert. Somit haben Mehrwegflachen eine deutlich bessere Umweltbilanz. Also der Umwelt zu liebe zu Mehrwegflaschen greifen.

Matthias Herrmann

Dezember 2012

Bald ist Weihnachten und viele überlegen wie sie ihren Lieben eine Freude machen können. Auch Schenken kann umweltverträglich und muss nicht teuer sein.

Hier nun einige Beispiele:

  • Produkte aus fairem Handel wie Kaffee, Tee, Kakao oder Schokolade
  • selbstgemachte Leckereien; Marmelade, Pralinen, Gebäck oder Brotaufstriche
  • ein Gutschein für eine Einladung in ein Cafe oder für ein selbstgemachte Menü
  • LED-Lampen
  • einen Gutschein für eine alte Sorte Obstgehölz
  • ein solarbetriebenes Gerät wie Taschenrechner, Spielzeug oder Armbanduhr
  • Zeit schenken z.B. gemeinsam spielen, basteln, Tee trinken und klönen, Geschichten vorlesen oder vieles mehr

Die Geschenke können ebenfalls umweltverträglich verpackt werden. Bitte keine Kunststoff- oder Metallfolien verwenden. Nehmen sie lieber Recyclingpapier, alte Kalenderblätter, Geschirrtücher oder Stoffservietten. In diesem Fall ist weniger mehr.

Matthias Herrmann

Umwelttipp Januar 2013

Weihnachten gab es bei vielen neue Handys und andere Elektrogeräte.

Alte Geräte sind damit überflüssig. Eine Möglichkeit ist, diese zu verkaufen oder zu verschenken. Alte Handys können z.B. von Familienmitgliedern oder Bekannten noch als Prepaid-Handy genutzt werden. Die zweitbeste Möglichkeit ist, alte Gräte als Elektronikschrott zu recyceln, denn darin befinden sich viele Rohstoffe. Handys enthalten beispielsweise wertvolle Rohstoffe wie Silber, Gold, Kupfer und Palladium.

Alte Elektrogeräte können beim Händler oder bei der Containerstation in der Lemwerderstraße abgegeben werden. Von dort aus werden sie dem Recycling zugeführt.

Matthias Herrmann

Umwelttipp Februar 2013

In diesem Monat möchte ich eine weitere Möglichkeit anregen Energie zu sparen. Ich habe gute Erfahrung mit LED-Leuchtmitteln gesammelt. LED haben viele Vorteile. Sie verbrauchen viel weniger Energie als herkömmliche Leuchtmittel, haben eine hohe Lebensdauer von ca. 50.000 Stunden, das sind 20 Jahre oder mehr und sind frei von Quecksilber. Neue Lampen können aufgrund großer Variabilität innovativ gestaltet werden und sehen oft schick aus. LED sind aber auch in gängigen Birnen- und Halogenstrahlerformen zu bekommen. Ein Nachteil ist der relativ hohe Preis. Wenn man die lange Lebensdauer berücksichtigt relativiert sich dieser wieder. Außerdem sollte auf ausreichende Lichtstärke geachtet werden.

Probieren Sie es doch einfach mal aus.

Matthias Herrmann

Umwelttipp März 2013

Im Vergleich zu früher wird Kaffee zur Zeit recht billig angeboten. Dies ist oft nur möglich weil viele Pestizide und Fungizide in den Kaffeeplantagen eingesetzt werden. Die Arbeiter versprühen diese Chemikalien oft nur unzureichend geschützt und für einen Hungerlohn, damit z.B. der Bewuchs zwischen den Kaffeepflanzen ferngehalten wird. Das schädigt die Umwelt und die Gesundheit der Arbeiter.

Bio- und Fairtradekaffee wird hingegen ohne diese Chemikalien und mit einer ökologischen Vielfalt angebaut. Außerdem werden durch das Fairtradesiegel soziale Mindeststandarts für die Arbeiter garantiert. Dies sollte uns der Kaffee wert sein.

Matthias Herrmann

Umwelttipp April 2013

Eine Erfolgsmeldung zum Thema Wassersparen in der Gemeinde:
Lange wurde diskutiert ob es möglich ist durch den Bau von Pumpen auf dem Friedhof, Trinkwasser einzusparen. Auf einem Friedhof  gibt unglaublich viele Punkte die man dafür bedenken muss, dass mussten wir akzeptieren, aber nun ist es gelungen. Wir haben den Verbrauch  von 490 auf 227 m³ senken können.

Das bedeutet 263.000 Liter Trinkwasser, also gut 240 € Kosten konnten gespart werden. In weniger als 10 Jahren haben wir die Kosten für die Pumpe damit wieder heraus.

Wie ist es bei Ihnen, haben Sie einen Garten, den Sie im Sommer bewässern müssen (ja, der Sommer wird kommen 🙂 ).  Vielleicht lohnt es sich auch für Sie eine Pumpe zu bauen.

Ihre Impulsgruppe

Umwelttipp Juni 2013

Honig zum Frühstück, der schmeckt nicht nur lecker, sondern ist auch noch gesund, Abwehrkräfte stärkend, entzündungshemmend…
Dann sind da noch manchmal die Wildbienen zu sehen, in bunten Gärten, wo auch mal eine „wilde Wiese“ zu sehen ist, oder verschiedene Obstbäume, etwas Totholz herumliegt…

„Bienen sind enorm wichtig für uns Menschen. Rund ein Drittel der Nutzpflanzen, die wir zur Ernährung anbauen, werden von Bienen bestäubt. Doch der Bestand an Bienen geht weltweit zurück.“ Um dem Bienensterben Einhalt zu gebieten hat man sich in der Politik darauf geeinigt, zwei Jahre lang auf bestimmt Gifte in Unkrautvernichtungsmitteln zu verzichten. „ Bienen sind weltweit die bedeutsamsten Insekten zur Bestäubung. Sollte die Biene aussterben, würde die Ergiebigkeit unserer Kulturpflanzen bis zu 75 Prozent zurückgehen“. (Zitate aus einem veröffentlichten Greenpeace-Bericht).

Also unser Tipp: Lasst Flächen in Euren Gärten, oder am Rande von Feldern etwas „wild“, hängt Insektenhotels auf, rettet eine Biene nach draußen, wenn sie sich in eure Wohnung verirrt hat. Auch unsere kleinen Schritte bewahren die Schöpfung und wir Bewohner sind nun einmal alle voneinander abhängig. 

Ihre/Eure Impulsgruppe

PS.: Wer hat eine Idee für diese „Umwelttipp-Ecke“?  Wir freuen uns über neue Tipps.
Einfach bei Claudia Nitschke melden.

Umwelttipp Juli 2013

Da geht nun endlich durch die Presse, dass die Wissenschaft erste Ergebnisse hat, welche Langzeitschäden unsere ach so wichtig gewordenen Badezimmerartikel in uns anrichten. Prima, unsere Haut soll täglich supersauber sein und duften. Die Haut ist unser größtes Organ und nimmt so täglich, für den Verbraucher nicht nachzuprüfende Giftstoffe auf. Kein Wunder, dass unsere Organe und die Umwelt daran Schaden nehmen.

Allergien entstehen wahrscheinlich auch durch unsere „Überreinlichkeit“. Aber wir brauchen ja immer erst den Nachweis über genaue Folgeschäden. Also unser Tipp: nutzen sie die umweltfreundlichen Produkte, mit möglichst wenigen chemischen Inhaltsstoffen, „achten sie darauf, dass sie kein Triclosan enthalten, dies ist ein Desinfektionsmittel, welches sich in der Umwelt anreichert und bereits in Fisch und Muttermilch nachgewiesen wurde“ (Quelle: wwf). Verzichten Sie auf Produkte, die synthetische Duftstoffe enthalten, die bereits nachweislich Allergien auslösen können und sich ebenfalls in Mensch und Umwelt ablagern. Auf WC- Steine und Lufterfrischer sollte man aus dem gleichen Grunde verzichten. Bioprodukte versprechen auf diese Zusätze zu verzichten.

Zur Zeit erleben wir in der Natur die herrlichen Düfte der Pflanzen, solange diese selbst in den Shampoos, Cremes und anderen Mittelchen genutzt werden duftet es doch wunderbar, oder?

Ihre Impulsgruppe

Umwelttipp „Faire Kleidung“

Fragen Sie doch mal beim Kauf eines Kleidungsstückes im Geschäft nach der Herkunft und fragen Sie ob es von der Firma auch fair gehandelte Produkte gibt. Ich habe dies einmal beim Kauf einer Jeans gemacht und  dadurch eine Diskussion unter Kundschaft und Personal ausgelöst, die ich so gar nicht beabsichtigte.  Es zeigte mir, dass noch mehr über dieses Thema aufgeklärt werden muss. Menschen in den ärmsten Ländern der Welt arbeiten unter unmenschlichen Bedingungen , zum Teil auch Kinder unter 12 Jahren. Flüsse  werden mit Farben und Chemischen Stoffen verseucht, Mensch und Umwelt  werden immer noch massiv geschädigt. Wir können durch die Unterstützung von Kampagnen und durch unseren bewussteren Einkauf als Verbraucher daran etwas ändern!

Die Christliche Initiative Romero (CIR, mit Sitz in Münster) setzt sich seit 1981 für Arbeits- und Menschenrechte in Ländern Mittelamerikas ein. Die politische Informationsarbeit ist  ein Schwerpunkt der Christlichen Initiative Romero. Sie greift in entwicklungspolitische Debatten ein und initiiert Kampagnen, etwa für menschenwürdige Arbeitsbedingungen in Weltmarktfabriken. In den sogenannten „südlichen Ländern“ unterstützt sie Basisbewegungen, weiteres im Internet: www.ci-romero.deZ.B. hat Romero eine Broschüre „wearfair“ , ein Wegweiser durch den Label-Dschungel bei Textilien herausgebracht. Darin sind ebenfalls Tipps für den Konsum von Textilien. Im Internet kann man auch unter http://www.gruenemode.com/ Infos hierzu erhalten und im TV gibt es inzwischen auch einige Berichte und eindrückliche Filmaufnahmen.

Der Kreisjugenddienst bietet im September eine Ausstellung in der Stadtkirche zu diesen Themen an.

Claudia Nitschke, Impulsgruppe

Eisbecher

Nun ist der Sommer fast vorbei aber unser Tipp, der diesmal von Frau Sch. per Telefon bei mir einging ist ganzjährig umsetzbar:
In diesem Sommer ist eine ganze Menge Eis bereits geschleckt worden, aber wer in nächster Zeit noch Reste aus den Großverpackungen kratzt oder ein ganzjähriger Eis-Fan ist, kann Verpackungen ja einmal als Gefrierdose wiederverwenden.

Frau Sch. hat damit gute Erfahrungen gemacht.

Wir freuen uns über weitere Anregungen,
Ihre Impulsgruppe

November 2013

Es ist noch ein Weilchen hin aber vielleicht gehen Sie ja schon auf die Suche nach Weihnachtsgeschenken?

Es gibt inzwischen viele Geräte, die mit Solarzellen ausgestattet sind, z.B. Armbanduhren, Brief-, Küchen- und Personenwaagen, Taschenlampen, Milchaufschäumer, Fernbedienungen, Hausnummernbeleuchtungen, Bewegungsmelder, Umhängetaschen und Rucksäcke mit Solarzellen, die mittels eines USB-Anschlusses Smartphones, Tablet-Computer oder Navigationsgeräte aufladen können.

Außerdem gibt es auch zunehmend Produkte aus recyceltem Material, wie z.B. Handtaschen, regenfeste Jacken…

Wenn Sie in unseren Geschäften nach diesen Produkten fragen, regen wir gleichzeitig unsere Delmenhorster Geschäftswelt an, umweltfreundliche Produkte anzubieten. Unter www.blauer-engel.de und bei www.memo.de finden Sie diese Alternativen auf jeden Fall und die Hersteller hierfür.

Ihre Impulsgruppe

Heiztemperaturen

Der Winter ist noch nicht vorrüber, wahrscheinlich müssen wir noch einige Zeit heizen, dazu heute ein paar Tipps:

Für Wohn- und Arbeitsräume sind 20° C gesund,  reduzieren Sie auf diese Temperatur, sparen sie 6% Heizkosten.

Bei Abwesenheit von bis zu zwei Tagen kann die Raumtemperatur auf 15°C, bei längerer Abwesenheit auf 12°C  oder die Frostschutzposition eingestellt werden. Während der Nachtstunden sollte die Raumtemperatur in Wohn-und Arbeitsräumen möglichst um 5°C gesenkt werden. Moderne Heizungsanlagen ermöglichen ja eine zentral gesteuerte Absenkung der Raumtemperatur.

Sind die Heizkörper entlüftet? Auch das kann ökonomischeres Heizen unterstützen, ebenso das richtige Lüften: 5 Minuten mit weit geöffnetem Fenster durchlüften hilft und spart im Gegensatz zum Dauerlüften „auf Kipp“.

Na und wenn keine Rollläden verfügbar sind hilft es schon die Vorhänge vorzuziehen um die Kälte fern zu halten.

Viel Erfolg und… der nächste Frühling kommt bestimmt.

Claudia Nitschke aus der Impulsgruppe

Umwelttipp Februar 2015

Ökostrom

Mein Stromanbieter beliefert mich seit Jahren mit 100 % Ökostrom und ab 2015 ausschließlich mit deutschem Ökostrom. Da Strom aus Wind und Sonne von der Regierung noch nicht gefördert wird kommt der Strom aus deutschen Wasserkraftwerken. Mein Strom kostet nur etwa 20 € mehr als herkömmlicher Strom im Jahr und der Anbieter kauft aus seinem Überschuss Regenwald in Südamerika. Laut Stromrechnung haben sie von meinem Geld in diesem Jahr 12 m² Regenwald gekauft. Das klingt zwar nicht viel aber bei über 1 000 000 Kunden kommt da doch schon ein Wald zusammen.

Sie wissen ja, wir haben diese Welt von unseren Enkeln nur geliehen und mit dem was man leiht soll man schonend umgehen und es später heile zurückgeben.

Dies ist mein bescheidener Beitrag, vielleicht mögen Sie sich anschließen.

Hartmut Eitschberger

Umwelttipp März 2015

Heute geht es ums Waschen. In den letzten Jahren steigt die Wäschemenge in den Haushalten
erschreckend. 800 000 Tonnen Waschmittel pro Jahr gehen in der Bundesrepublik jährlich
ins Abwasser. Auch zu diesem Thema gibt es eine Menge Tipps, Geldbeutel und Umwelt zu
schonen:

  • Waschmaschine komplett füllen, das spart auf Dauer eine Menge Tenside
  • Temperatur bis 60 °C wäscht sauber genug, wenn keine massiven Krankheitserreger vorliegen
  • Waschmittel: In den Medien wird leider zu selten über den Vorteil des Baukastensysthems berichtet und kaum Tests hierzu veröffentlicht, dabei ist die individuell zusammengesetzte Substanzmischung wohl die umweltschonenste Möglichkeit zu waschen. Wem dies zu kompliziert erscheint, kann bei einem Waschmittel auf Verzicht von Bleichmitteln, küntlichen Duftstoffen und Weichmachern achten, das erspart auch schon eine Menge Schadstoffe, die unser Wasser belasten. Auch die Pulverform ist Flüssigwaschmittel vorzuziehen, da  flüssiges Waschmittel doppelt soviel Tenside enthält und  durch den Wasseranteil auch noch Konservierungsmittel. Dazu ist die Waschkraft oft nicht zufriedenstellend.
    Dosierung des Wachmittels: Die Waschkraft der modernen Waschmittel ist nicht mehr mit den Mitteln der früheren zu vergleichen, es ist viel weniger Pulver notwendig und genauer dosierbar.
  • Durch Beachtung des Härtegrades unseres Wassers(berechnet als „weich“ 8,5), minimieren sie die Menge, sparen Geld und verringern die Menge der Tenside.

Umwelttipp April 2015

Bevor Sie Hauslhaltsgeräte, Möbel und Kleidung als Müll entsorgen, denken Sie bitte über mögliche Weiternutzung nach:

In Delmenhorst sind schon hunderte Flüchtlinge angekommen und es werden noch viele hinzukommen. Menschen die ihr ganzes Hab und Gut zurücklassen mussten und  sich auf eine ungewisse Zukunft einlassen, die ihnen aber immerhin überhaupt eine Zukunft erlaubt. Wer schon Kontakt zu Flüchtlingen hat, erlebt, wie dankbar sie für alle Zuwendung sind. Neben der städtischen Unterstützung sind Diakonie und Caritas schon sehr aktiv gewesen, Hilfe zu organisieren und planen weiter. Sie können auch gut erhaltene Dinge, die wir sonst anders entsorgen noch weitervermitteln.

Und noch etwas: Ehrenamtliche Integrationshelfer, die stark gefordert sind, da individuelle Hilfe bei nahezu jeder Familie notwendig ist. Es sind mehrsprachige Menschen, die helfen beim Ausfüllen von Formularen, bei der Betreuung von Kindern, während Elternteile bei Behörden sind, materielle Unterstützung und vieles mehr ist gefragt.

Auch eine Einladung zu einem Tee in kleiner Runde könnte schon ein Geste des Willkommens sein und eine Unterbrechung im Anfangsstreß bedeuten.

Wenn Sie Bedarf in ihrem Umfeld sehen, fragen sie nach, wie und welche Hilfe gewünscht ist und helfen sie den Helfern die richtige Unterstützung zu ermöglichen.

Wer für diese Aufgaben gerne mehr Zeit investieren möchte kann sich bei den oben genannten Hilforganisationen melden und beim : Integrationslotsenteam Delmenhorst und Umgebung e.V. es ist unter folgender Telefonnummer erreichbar: 04221-2859217.

Claudia Nitschke

Hasberger Öko-Radweg erleben

Der überarbeitete Flyer für unseren Öko-Radweg durch Hasbergen wird ab Mai wieder bereitliegen und zu einer umweltfreundlichen und Gesundheit fördernden Tour durch unsere Landschaft ermuntern. Unterwegs können Sie einzelne Projekte in unserer Gemeinde entdecken, die versuchen nachhaltig zu arbeiten und die Schöpfung damit zu bewahren.

Ein Anlass vielleicht auch Räder an neue Dorfbewohner auszuleihen und gemeinsam mit ihnen die für sie neue Umgebung zu erkunden.

Flyer werden wie gehabt in der Kirche, beim Stadtmarketing (Rathaus) und Bürgerservicebüro ausliegen. Einen schönen Mai wünscht Ihnen

Claudia Nitschke von der „Impulsgruppe Schöpfung bewahren“ 

Speiseöl beschädigt Kanalrohre

Wie auch immer entsorgt wird, das Öl darf auf keinen Fall im Abfluss oder in der Toilette landen. Werden die Reste in der Kanalisation entsorgt, führt das nicht nur zu einer starken Geruchsbelästigung. Auch Ablagerungen, Verstopfungen und Korrosionen seien die Folge, warnt das UBA(Umweltbundesamt) Durch die zerstörten Kanalrohre komme es zudem zu einem unkontrollierten Austreten von Abwasser in den Boden beziehungsweise in das Grundwasser.

Haushaltsübliche Mengen an Speiseölresten kann man in PET-Flaschen sammeln und in der Restmülltonne entsorgen, teilt das Umweltbundesamt mit. Sicherheitshalber sollte die Kunststoffflasche zusätzlich auch in Papier eingewickelt werden. Laufen doch kleinere Mengen Speiseöl aus, saugt das Papier diese gut auf und die Mülltonne bleibt sauber.“
Quelle: www.feelGreen.de

Wir freuen uns über Ideen Ihrerseits zum Thema Umweltschutz und wünschen Ihnen und Euch einen schönen Sommer mit Blick auf Gottes schöne Schöpfung, Ihre Impulsgruppe.

Impuls November 2015

Europäische Woche zur Abfallvermeidung
Zum dritten Mal heißt es in Delmenhorst im Rahmen der Europäischen Woche der Abfallvermeidung vom 21. bis 29. November 2015 wieder „Mach was draus! Die Ideenwerkstatt aus Alt mach Neu!“.

Es geht wie immer darum seine persönliche Abfallbilanz zu verbessern, am Arbeitsplatz, in der Schule, beim Einkaufen und Zuhause. Europaweit sind Kommunen, Firmen, Einrichtungen, Vereine und Initiativen aufgerufen, die Themenwoche unter dem diesjährigen Motto „Nutzen statt Besitzen“ mit Leben zu füllen. Im vergangenen Jahr haben sich zum Schwerpunktthema „RE-USE“ 21 europäische Länder und mehr als 125 Städte und Landkreise mit über 180 verschiedenen Projekten und Aktionen beteiligt.

Am 24. und 25. November öffnen sich die Türen der Markthalle für die Aktions- und Mitmachtage der Werkstatt der Ideen und Innovationen für weniger Abfall.

Programm:

  • Dienstag, 24. November:
    18.30 Uhr: Eröffnung und Begrüßung durch Oberbürgermeister Axel Jahnz
    19 bis 21 Uhr: „Was hat Abfallvermeidung mit Umwelt und Gesundheit zu tun?“, Referent: Gary Zörner (Eintritt: 5 Euro)
  • Mittwoch, 25. November:
    10 bis 18 Uhr: Mitmachaktionen (Eintritt frei)

(Quelle: https://www.delmenhorst.de/leben-in-del/umwelt/abfallentsorgung/abfallvermeidung.php und Nabu)

Kerzen in der Adventszeit

Die Adventszeit hat begonnen, Kerzen gehören für uns dazu, bei der Kerzenproduktion ist ein Blick „hinter die Kulissen“ durchaus wichtig:

Die meisten Kerzen werden aus Paraffin hergestellt, also Erdöl, die Gewinnung, sowie die Verbrennung bringt leider viele Probleme mit sich. Aus Stearin gibt es inzwischen ebenfalls viele Kerzen, nachwachsende Rohstoffe ja, es gibt auch hier ein „aber“, denn dieser Rohstoff is Palmöl, die Ausbeutung der Regionen, in denen Plantagen angebaut werden, sind uns inzwischen bekannt. Dann gibt es da noch Kerzen aus Biomasse, ich habe sie ausprobiert, leider ging es mir, wie vielen anderen Nutzern: sie brennen noch nicht zufriedenstellend. Alternativen gibt es aber: Bienenwachskerzen, sie sind teurer, aber so wird dann ein Anzünden einer Kerze wieder etwas Besonderes, oder aber wir sammeln alte Kerzen im Freundeskreis und machen Kerzen selbst aus Resten. Hier eine Anleitung für die Kreativen unter uns, bzw. für die, die es werden wollen:

  • Wachsreste
  • Garn oder Faden (100% Baumwolle, oder fertigen Docht vom Weihnachtsmarkt )
  • Konservendose (o. ä.)
  • eine leere Toilettenpapierrolle
  • Zahnstocher

Die Wachsreste im Wasserbad in einer Metalldose erhitzen. Darauf achten, dass das kochende Wasser nicht zu hoch spritzt und in das Wachs kommt. Übrige Dochtreste und ähnliche Verunreinigungen mit einer Gabel aus dem flüssigen Wachs fischen.

Den Baumwollfaden (wenn er noch zu dünn ist) zu einer Kordel flechten bzw. fest verzwirbeln. Die Kordel in heißes Wachs tauchen und abkühlen lassen.

Den Docht mit Hilfe der quer aufliegenden Zahnstocher mittig in die Papprolle einspannen, diese möglichst gerade in ein mit Sand gefülltes Gefäß drücken. Das heiße, flüssige Wachs vorsichtig eingießen.

Sobald das Wachs fest ist (ca. nach zwei Stunden) Papierrolle vorsichtig lösen. (Tipp: Klappt besser, wenn das Wachs noch warm – aber druckfest – ist!)

(Infos von der Internetseite : Utopia-Ratgeber)

Haben auch Sie eine gute Idee für diese Seite? Melden Sie sich gern bei : Claudia Nitschke, aus der Impulsgruppe.

Müllvermeidung ist möglich

Zahlen des Statistischen Bundesamtes  zufolge verbrauchten die Bürger in Deutschland im Jahr 2013 etwa 1.342.900 Tonnen Kunststoffmüll, das sind ca. 22 Prozent der gesamten Müllmenge.  Dem WWF zufolge gelangen 6,4 Millionen Tonnen jährlich ins Meer und somit in die Nahrungskette. Fische und andere Meerestiere nehmen das Plastik auf. So gelangen auch kleinste Plastikteile in den Körper – und schließlich auf unserem Teller und Müllberge liegen auf dem Meeresgrund.

Gute Schritte zur Vermeidung von Plastik sind uns bekannt, aber setzen wir unser Wissen oft genug ein? Haben Sie schon einmal ausprobiert, die letzte Brötchen-/ Brottüte erneut mit zum Bäcker zu nehmen und sie befüllen zu lassen? Oder haben sie schon einmal eine Dose mit zum Käsestand genommen? Verpackungsfreie Geschäfte gibt es bereits in Dresden, Kiel und bald in Münster („Natürlich unverpackt“ und „Einzelhandel“).

In Osnabrück haben sich die Klimabotschafter der Ursulaschule zum Ziel gesetzt, ihre Stadt bis Ende 2017 plastiktütenfrei zu bekommen. Schirmherrschaft für das Projekt „Plastiktütenfreies Osnabrück“ hat der Oberbürgermeister der Stadt übernommen.

Gute Beispiele, von denen wir lernen können:-) finde ich.

(Quelle: Osnabrücker Zeitung)

Claudia Nitschke

Fasten für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit

Im Oberkirchenrat sind seit ein paar Monaten 2 neue Umweltbeauftragte eingestellt. Sie weisen uns darauf hin, die Zeit vor Ostern zum „Fasten für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit“ zu nutzen. In unserer Gemeinde lesen Sie ja immer wieder hierzu Tipps, aber in der Fastenzeit einmal wirklich für ein paar Wochen auf einen Punkt ein Augenmerk zu richten und konsequent zu sein, ist eine Möglichkeit konkret zu handeln und dabei auszuprobieren, welche Veränderungen sich einstellen. Also z. B. auf das Auto zu verzichten und zu merken, dass man vielleicht mehr Zeit für Wege benötigt, dadurch aber mehr Bewegung hat und sich weniger Termine „aufhalsen“ kann. Also ein „Entschleunigen“ passiert, was ja bekanntlich ganz gesund ist, in unserer hektischen Zeit.

Oder in der Fastenzeit wirklich mal auf Zucker zu verzichten, dabei wird man sich wundern, worin und wieviel Zucker in unseren Lebensmitteln ist, was unserer Gesundheit nicht dienlich ist. Wie fühlen wir uns dabei? Wir können auch einmal die Zimmertemperatur um ein Grad herunter stellen und dabei merken, dass der Körper sich daran gewöhnt .Viele Beispiele sind möglich, die Fastenzeit zu nutzen um Dinge im Alltag zu verändern, die der Klimagerechtigkeit dienen und unser Leben in Bewegung bringen. Dass gerade die Menschen in den ärmsten Ländern unter unserem hohen Verbrauch von Ressourcen unserer gemeinsamen Erde leiden, ist durch unser Verhalten zu beeinflussen, also ermutigen wir uns gegenseitig zu bewußterem Umgang mit Gottes Schöpfung.

Ihre Impulsgruppe

Informationen zum Papierverbrauch in Deutschland

„Holz für die Papierprodukte stammt aus den Wäldern der ganzen Welt. Das Traurige dabei ist, dass man beim Kauf eines Papierprodukts nicht automatisch sicher sein kann, dass illegaler Holzeinschlag und Raubbau ausgeschlossen sind. Nach einer Recherche des WWF gelangten allein 2006 Papier in der Größenordnung von 2,6 Millionen Kubikmetern und zusätzliche 1,3 Millionen Kubikmeter Zellstoff aus potenziell illegalen Quellen in die EU.

Insgesamt werden die Auswirkungen der Papierindustrie auf die Wälder noch dadurch verstärkt, dass der weltweite Bedarf an Papier stetig wächst. Wurden im Jahr 1970 rund um den Globus noch etwa 130 Millionen Tonnen Papier produziert, so waren es in 2005 367 Millionen Tonnen und 2006 bereits 381 Millionen Tonnen. Bis zum Jahr 2015 wird ein weiterer Anstieg auf über 440 Millionen Tonnen erwartet! Vor allem die Industriestaaten konsumieren viel Papier.

  • Nach den USA, China und Japan ist Deutschland der viertgrößte Papierproduzent der Welt (etwa 26,3 Millionen Tonnen in 2006).
  • Deutschland verbraucht so viel Papier wie die Kontinente Afrika und Südamerika zusammen.
    Der Pro-Kopf-Verbrauch von Papier in Deutschland steigt kontinuierlich und wird mit 253 Kilogramm (2006) nur von wenigen Länder der Erde übertroffen.“ (Auszüge von einer Internetseite des WWF)

Was können wir tun?

  • Gut überlegen, ob eine mail wirklich ausgedruckt werden muss.
    Einseitig bedrucktes Papier auch auf der Rückseite nutzen und sei es als Notizzettel.
  • Schöne Seiten aus Zeitungen oder Kallenderblättern als Geschenkpapier benutzen.
  • Recyceltes Papier kaufen, das gibt es inzwischen in verschiedenen Qualitäten.
  • Kataloge abbestellen, wenn sie als Wurfsendungen kommen und nicht genutzt werden.
  • Am Briefkasten Notiz mit Verzicht auf Werbung und Reklame-flyer befestigen.
  • Nicht für jeden Fleck ein Papierküchentuch nehmen…

Ihre Impulsgruppe

Umwelttipp Mai 2016

Wohin mit leeren Druckerpatronen, Tonerkartuschen und ausgedienten Handys? Zum großen Teil sind sie wiederverwendbar. Hierfür engagiert sich zum Beispiel folgende Firma unter dem Motto „Sammeldrache“:
Interseroh – Product Cycle GmbH
Spenger Str. 15
49328 Melle
Telefon: 05226-59290-0

Sie stellt kostenlos grüne Umweltboxen in Einrichtungen, wie Kindergärten, Schulen, Stadtverwaltung,…. Dort finden leere Patronen und alte Handys Platz. Ist die Box voll, wird sie kostenlos abgeholt. Die gesammelten leeren Druckerpatronen werden gereinigt, aufbereitet und neu befüllt. Als „Refill“ gekennzeichnet, gelangen diese Patronen ein zweites Mal in den Handel und sparen so wertvolle Rohstoffe und energetisch aufwendige Produktionsverfahren, wie z. B. die Herstellung von Aluminiumbauteilen in Tonerkartuschen. Anruf oder E-Mail genügt!  Das Sammeln wird dann zusätzlich belohnt. Mehr Infos unter: www.sammeldrache.de.

Unser Kirchenbüro (Kirchplatz 20) hat auch eine Sammelbox für leere Patronen und Kartuschen. Dort können Sie zu den Öffnungszeiten Ihre Behälter sinnvoll entsorgen.

Ihre Impulsgruppe

Umwelttipp Juni 2016

„Gottes Schöpfung bewahren“, …… wieder ein Umwelttipp?

Was gilt es denn zu bewahren? Heute möchte ich Sie und Euch animieren der Schöpfung Aufmerksamkeit zu geben. Denn nur was wir wahrnehmen, mit möglichst vielen Sinnen, können wir schätzen und bewahren. Also hinaus in die Natur, zu Fuß, per Rad, mit dem Rollator oder Rollstuhl und dann sehen, schnuppern, lauschen, riechen, schmecken …innehalten. Es sind vielleicht Blumen, Bäume, Schmetterlinge, Vögel, Wiesen, Menschen, alles Geschöpfe, die es gilt wertzuschätzen und zu bewahren.

Viel Freude beim Wiederentdecken unserer Natur, hier bei uns und in der Ferne, vielleicht im Urlaub?

Ihre Claudia Nitschke aus der Impulsgruppe

Umwelttipp Juli 2016

Die Grillsaison hat längst begonnen, hierzu gibt es nun noch einen Tipp:
Wenn Sie/Ihr mit Kohle grillt, wie 2/3 aller Bundesbürger/innen, kauft bitte DIN geprüfte. Die enthält kein Erdöl, Pech, Kokos oder Kunststoff. Auch das Siegel des Forest Stewardship Council (FSC) verspricht dies. Es kennzeichnet Holzprodukte, bei deren Herstellung soziale und ökologische Kriterien beachtet wurden. Leider garantiert es nicht völlig, dass Tropenholz mit verwertet wird.

Es gibt auch regionale Kohle (aus Deutschland), sie wird aus Buchenholz hergestellt, ist etwas teurer, aber glüht länger. Für das Grillvergnügen werden übrigens jährlich 200.000 Tonnen Grillkohle verfeuert, die meiste kommt aus Südamerika oder Afrika.

Quelle: „Schrot und Korn“ 05.2016

Claudia Nitschke

Umwelttipp September 2016

Seit vielen Monaten habe ich Kontakt zu Familien, die neu in unser Land kommen. Es ergeben sich unglaublich viele Fragen für diese Menschen. Auch im Alltagsgeschehen, im Supermarkt zum Beispiel, welche Lebensmittel, welche Hygieneartikel sollen sie nehmen, welcher Preis ist teuer, welcher günstig, sie hierbei zu begleiten zeigte mir, wie viel Einfluss wir alle auf das Konsumverhalten der neuen Mitbürger nehmen können. Sie kennen Produkte nur aus Werbung und haben ohne, oder mit wenig Sprachkenntnissen auch keine Chance Informationen hierüber zu bekommen. Die riesige Auswahl von Produkten ist ja für uns schon oft eine Überforderung.

Wenn wir also beim Einkauf etwas suchende Menschen wahrnehmen, fragen sie ruhig mal, ob Beratung bei der Produktauswahl gewünscht ist und machen sie aufmerksam auf regionale, umweltbewusste Produkte. Auch Müllvermeidung, -trennung und Wiederverwertung sind Themen, die Menschen aus anderen Ländern erst kennenlernen und verstehen, wenn wir es ihnen erklären. Auch andere hier geborene Familien haben da übrigens Beratungsbedarf;-)

Claudia Nitschke

Umwelttipp Oktober 2016

Heute kommt ein Tipp für Gärten und unseren Friedhof:
Auf den Verzicht von Torf (der leider oft in Blumenerde gemischt wird) haben wir vor längerer Zeit schon hingewiesen, die Hochmoore werden unersetzbar abgebaut und damit ökologische Kreise zerstört. Rindenmulch kann wegen seines erhöhten Säuregehaltes anstelle von Torf für Rhododendren- und Erikabeete verwendet werden.

Zur Durchlüftung und Düngung des Bodens kann auch eine Gründüngung aus Klee, Luzerne oder Wicke verwendet werden. Kompost zur Anreicherung der Erde eignet sich besser als Beimischung des Bodens. Jetzt im Herbst dient Laub und Stroh als Abdeckung der Pflanzen (Tipps vom Bund).

Ihre Impulsgruppe

Umwelttipp November 2016

Die Jahreszeit des „Nüsse-knabberns“ ist wieder da (wenn die Zähne noch mitmachen:-) ).

Hasel- und Walnüsse, auch Bucheckern konnten einige im heimischen Umfeld sammeln. Wer nicht selbst ernten konnte, kauft einige Sorten im Supermarkt und findet dort Nüsse aus der ganzen Welt.

Wenn wir Kleinbauern und ihre Familien direkt unterstützen wollen und ihnen somit ermöglichen ihre Lebenssituation nachhaltig zu verbessern, können wir Nüsse und Gewürze im Weltladen oder Produkte mit dem Fairtrade.Siegel im Supermarkt kaufen. Die Fairtrade-Standards stehen z.B.dafür, dass Kleinbauern ihre Produkte zu garantierten Preisen verkaufen können(ohne abhängig von Schwankungen auf dem Weltmarkt zu sein). Die Kinder  können zur Schule gehen und nicht ausschließlich mit bei der Ernte helfen. Die Eltern arbeiten für einen gerechteren Lohn und werden über Gesundheitsaspekte in der Anpflanzung und Verarbeitung auf ihren Plantagen geschult.

Durch folgende  zertifizierte Fair -Trade Produkte können Sie Kleinbauern-Familien unterstützen:

  • Macadamianüsse aus Nairobi und Kenia
  • Cashew-Kerne aus Afrika(Burkina Faso) und Vietnam
  • Paranüsse aus Bolivien
  • Kokosnüsse aus Sri Lanka und 
  • Nüsse und Gewürze aus Indien.

Die Schöpfung ist reich an wundervollen Früchten, nutzen wir sie aus unserem direkten Umfeld und wenn nötig „fair gekauft“ aus anderen Ländern.

Ihre Impulsgruppe

Kreativ-Ecke

Geschenkpapier zu Weihnachten wird jährlich in Massen gekauft und — weggeschmissen. Wenn Sie kein Geschenkpapier vom letzten Jahr aufbewahrt haben, lassen sich auch andere Papiertüten von Lebensmitteln kreativ umgestalten. Bei den nächsten Einkäufen werfen sie die Obsttüten oder Brottüten nicht weg, sondern öffnen sie die Klebeseiten, bügeln die Papiere glatt und bedrucken oder malen sie die Innenseite selbst mit Weihnachtsmotiven an. Zu kaufen gibt es übrigens auch recyceltes Geschenkpapier, für die weniger Kreativen unter uns.

Ihre Impulsgruppe

Februar 2017

„Kleine Umstellungen im Alltag können in der Summe eine große Wirkung für die Umwelt erzielen: Würde z. B. Jeder Einwohner Deutschlands statt einer normalen Handzahnbürste Wechselköpfe verwenden, ließen sich bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 3 Zahnbürsten pro Kopf und Jahr : 1 920 Tonnen Plastikmüll einsparen.“
(aus memolife, fair einkaufen- Katalog)

Ein Gruß der Impulsgruppe

Mai 2018

Wussten sie schon, dass der 2. Mai von WWF als  der Tag der Lebensmittelverschwendung ernannt wurde? Folgendes fand ich auf der Seite des Bundesumweltamtes und in einemArtikels von Roland Gramling,WWF:
Umgelegt auf den jährlichen Verbrauch landen in Deutschland erst die ab 2. Mai produzierten Lebensmittel auf unseren Tellern anstatt in der Tonne.

Es ist nur ein theoretisches Gedankenkonstrukt. Und doch macht es deutlich, wie viele Lebensmittel in Deutschland alltäglich verschwendet werden: Der 02. Mai markiert den Tag im Jahr, ab dem die für Deutschland produzierten Nahrungsmittel nicht mehr auf den Müll landen, sondern endlich verwertet und tatsächlich genutzt werden. WWF will mit diesem Tage zeigen,dass wir in der Bundesrepublik fast ein Drittel des aktuellen Verbrauchs von Lebensmitteln ungenutzt verschwenden. Den WWF-Berechnungen zufolge entspricht das jährlich rund 18 Mio. Tonnen. …

Es werden jährlich 2,6 Millionen Hektar landwirtschaftliche Fläche bewirtschaftet, nur um die darauf angebauten Produkte wieder zu wegzuwerfen. Hinzukommen unnötig freigesetzte Treibhausgasemissionen in Höhe von 48 Mio. Tonnen.

(Laut Umweltbundesamt:) Die Deutschen konsumieren jedes Jahr pro Kopf 456 Kilogramm Lebensmittel. Diese Menge verbraucht bei der Erzeugung etwa so viel Fläche wie ein Drittel Fußballplatz, rund 84 Badewannen Wasser sowie Treibhausgasemissionen, die einem Flug von Frankfurt nach New York und zurück entsprechen. Außerdem wird Energie bei Weiterverarbeitung und Transport benötigt und insgesamt jedes Jahr rund 46.000 Tonnen Pflanzenschutzmittel, rund 5,3 Millionen Tonnen Mineraldünger und rund 220 Millionen Tonnen Wirtschaftsdünger verwendet. Gut 81 Kilogramm dieser Lebenmittel  werden pro Kopf zu Abfall. Das sind immerhin knapp 20 Prozent und entsprechen zwei vollen Einkaufswagen – Lebensmittel im Wert von rund 230 Euro…

Bereits heute können wir auch ohne den Einsatz neuer Technologien, 10 der 18 Millionen Tonnen Lebensmittelverluste vermeiden – etwa durch ein verbessertes Management entlang der Wertschöpfungskette, nachhaltigere Marketingstrategien und veränderte Konsumgewohnheiten“, so Dräger de Teran. „Mindern Landwirtschaft, Handel und Verbraucher Lebensmittelverluste, leisten sie aktiv Ressourcen- und Klimaschutz.“

Auch unser Handeln kann gegen diesen Wahnsinn aktiv werden:

  • Probieren vor wegwerfen: Nicht alle Lebensmittel, deren Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, müssen in den Abfall – verlassen Sie sich auf Ihre eigenen Sinne.
  • Reste kreativ verwerten: Aus Resten lassen sich oft leckere Mahlzeiten, Saucen oder Fruchtshakes herstellen. Entdecken Sie neue Kreationen und Verarbeitungstechniken. Anregungen finden Sie z.B. über die „Beste Reste App“ des BMEL oder das Klimakochbuch der Stadtreinigung Hamburg.
  • kaufen sie auch „krumme“ Gurken, schiefe Paprika,…..
  • fragen sie im Geschäft nach aussortierten „Resten“ die sonst weggeworfen werden

Ihre Impulsgruppe

Juni 2018

Ein paar Tipps aus einer guten Zusammenstellung von Steven Hille und Darja Köhne:
„123 Praxisnahe Umelttipps für Zuhause“:

Zum Grillen:

  • Nutzen Sie ausschließlich chemiefreie Grillanzünder.
  • Befeuern Sie Ihren Grill mit Spaltholz und braunem Karton, denn dieser ist nicht chemisch behandelt.
  • Nutzen Sie Grillkohle mit FSC-/PEFC-Siegel, denn diese entstammt einer nachhaltigen Holzwirtschaft. Oder:
  • Buchenholzscheite statt Grillkohle – sie eignen sich ebenfalls sehr gut zum Grillen ,oder nutzen Sie Holz aus dem Beschnitt Ihrer Sträucher
    und Bäume.
  • Große Rhabarber- oder Kohlblätter, alternativ dünne Steinplatten aus Speckstein oder Schiefer, können beim Grillen als Fleischunterlage statt einer Aluschale dienen.
  • Die Produktion eines einzigen Kilogramm Fleischs benötigt 1.000 Liter Wasser und weitere Ressourcen. Daher gilt: Grillen Sie generell mehr Gemüse als Fleisch.

Für den Garten:

  • Mähen Sie den Rasen so selten wie möglich, so sparen Sie Zeit und Energiekosten. Den Rasen alle vier Wochen zu mähen, reicht absolut aus.
  • Dünger müssen Sie nicht kaufen – düngen Sie mit Ihrem Kompost den Garten. Oder düngen Sie Pflanzen mit abgekühlten Kaffeesatz.
  • Kaufen Sie Blumenerde ohne Torf, wenn der Kompost nicht reicht. So schonen Sie die letzten Moore.
  • Nutzen Sie Holz aus dem Beschnitt Ihrer Sträucher und Bäume, um Kamin oder Grill zu befeuern.“

Einen schönen Sommer wünscht Ihnen die Impulsgruppe Hasbergen

Juli-August 2018

Oft schaue ich, wo es Produkte aus fairem Handel gibt und freue mich, dass es immer mehr Möglichkeiten gibt nachhaltig einzukaufen. Immer mehr Menschen sind bereit und selbst aktiv, um kreativ zu werden. So zuletzt gelesen über zwei Geschäfte im Ruhrgebiet: Ein Ehepaar hat selbst ein Geschäft mit fair gehandelter Kleidung die mit dem „GOTS“-Label (Global Organic Textile Standard) ausgezeichnet sind eröffnet. Das Ehepaar hat sich in Produktionsländern unserer Kleidung umgesehen und konnte danach „nicht mehr mit gutem Gewissen mitmachen“. Sie fanden heraus, dass unser „Fast Fashion“ Verhalten bedeutet, dass statistisch gesehen jedes Kleidungsstück in Deutschland nur 7 bis 10 mal getragen wird und dann auf dem Müll landet.

800 000 Tonnen Textilien werden jährlich nach Deutschland importiert! Bangladesch, Äthiopien sind nur zwei Länder aus denen wir Massen importieren… Mit ihrer Firma „Native Souls“ setzen sie ein Zeichen gegen dieses Verhalten.

Unabhängig vom Gelbeutel kann jeder sein Konsumverhalten ändern, weniger kaufen, secondhand einkaufen oder auch mal Kleidung tauschen, unter Freundinnen oder auch über Internet in einer Tauschbörse.

„Wir müssen umdenken“ sagt Rebecca Kerkhoff, die Inhaberin dieses einen Geschäftes. Übrigens gibt es bei der Firma „Instinct“ in Gladbeck nachhaltige Fitnesskleidung. Auch hier im Norden sind viele Geschäfte hinzugekommen in denen wir faire Kleidung kaufen können. Fragen Sie auch bei uns in den Geschäften nach, je mehr wir nachfragen, desto mehr wird es den Menschen der Produktionsländer zu Gute kommen.

Quelle: WAZ vom 26.Mai

September 2018

„Stifte machen Mädchen stark“

Durch das Recycling von gebrauchten Stiften unterstützt der Weltgebetstag Deutschland ein Team aus LehrerInnen und PsychologInnen, das 200 syrischen Mädchen (und auch einigen Jungen) in einem Flüchtlingscamp im Libanon Schulunterricht ermöglicht.

Für 450 Stifte können wir zum Beispiel ein Mädchen mit Schulmaterial ausstatten und so eine Tür für eine bessere Zukunft öffnen.

Diese (kaputten, leergeschriebenen, nicht mehr gebrauchten) Stifte können im Gemeindehaus in eine Sammelkiste gebracht werden: Kugelschreiber, Gelroller, Marker, Filzstifte, Korrekturmittel (auch Tippex-Fläschchen), Füllfederhalter, Füllerpatronen, Metallstifte (z.B.Edding).
Bitte KEINE anderen Gegenstände!!!

Bei Interesse für diese Aktion können Sie im Internet unter :  weltgebetstag.de/aktionen/stifteaktion
mehr Informationen bekommen.

Oktober 2018

Ja, es ist allen inzwischen bekannt, dass wir Plastik vermeiden sollen, aber gerade las ich einen Artikel auf der Suche nach einem „Impuls“, der mich denn doch verwundert: Im Pazifik zwischen Kalifornien und Hawaii befindet sich ein Müllstrudel, der 5 mal so groß ist wie Deutschland! Seit 2011 ist ein junger Mann aktiv geworden und hat es in den letzten Jahren (auch über Internet) geschafft 30 Millionen Dollar durch Spenden zu organisieren und hat mit zig Mitarbeitern inzwischen einen Meeresstaubsauger entwickelt, der nun seit dem 08.09. live zu beobachten ist („Livestream von The Ocean Cleaner“) . Er soll in 5 Jahren die Hälfte dieses Mülls abgesaugt haben, bis 2020 werden 60 Anlagen hierfür gebaut. Mikroplastik wird nicht aufgefangen, aber es ist doch eine erstaunliche Aktion wie ich finde.

Gleichzeitig schreit es danach, diese Müllmassen zu verhindern, also bitte überlegt beim Einkauf, was besser lose zu kaufen ist und wie weiter auf Plastik verzichtet werden kann. Z.B.keine Alufolie oder Plastik um ein Schulbrot, das kann auch lose in eine Dose, die die ganzen Schuljahre überstehen kann; keine Glitzerstift, Filzstifte,…Die Schöpfung darf doch nicht im Müll ertrinken!

Claudia Nitschke

Quelle: www.utopia.de

Februar 2019

Das alte Jahr ist um und ich hoffe sehr, dass ich mich in diesem Jahr nicht wieder über die Weihnachtsbastelei an Schulen aufregen muss: Da wird von Plastikmüll im Meer berichtet, jede/r weiß inzwischen (denke ich) um welche riesige Summen es hier geht und ich erlebte, dass in Schulen das Verarbeiten von Glitter ein großer Hit war…

Nun will ich aber lieber wieder GUTE TIPPS geben und auf ein Umdenken zum Schutz der Schöpfung hoffen:

Zu Weihnachten habe ich zum Beispiel ein „Stück“ Shampoo bekommen (von „Alverde“), es ist wirklich gut und spart die vielen Plastikflaschen, die ich doch im Laufe des Jahres so verbraucht habe. Auf Fertig -peelings kann man beispelsweise auch verzichten, denn mit nur einer Dosis Gesichtspeeling landen 100.000 Mikroplastikteilchen im Abwasser! Natürliche Alternativen wie Zucker-Olivenöl-Peelings sind hier die bessere Wahl.

Na und Waschpulver aus dem Karton statt Flüssigwaschmittel im Plastikbehälter gibt es in guter Auswahl.

Bei manchen Supermärkten kann man nun auch Bio-Obst ohne Plastikverpackung kaufen, das Obst wird mit einem Laser beschriftet. Also,es sind da noch viele Möglichkeiten, Plastikverbrauch zu reduzieren. Werden Sie kreativ;-)

(Quelle: www.whales.org)

Claudia Nitschke

Wir wollen nicht nur umweltgerechte Änderungen auf der Ebene der Kirchengemeinde anregen, sondern auch konkrete Impulse für den Alltag jeder und jedes Einzelnen geben. Dazu erscheinen an dieser Stelle in lockerer Folge unsere „Tu-was-Umwelttipps“. Wer selbst Informationen oder praktische Ideen hat, ist herzlich eingeladen, sie hier weiterzugeben.